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Traditionelle Flaschengärung
ei der Traditionellen Flaschengärung auch Methode Champenoise genannt, findet die zweite Gärung in der Sektflasche statt. Unser Sektgrundwein wird sorgfältig ausgesucht und für diese zweite Gärung mit Zucker und Hefe versetzt (Tirage). Anschließend wird der Wein in eine schwere Sektflasche gefüllt und mit einem Kronkorken verschlossen. Bei der folgenden alkoholischen Gärung wird der Zucker durch die Hefen in Kohlensäure und Alkohol umgesetzt. Nach Ablauf der Mindestlagerzeit von 9 Monaten wird die Hefe durch ein- bis zweiwöchiges manuelles Rütteln (Drehen der Flasche um die eigene Achse) dazu gebracht, in den Flaschenhals zu rutschen. Hierzu werden Rüttelpulte aus Holz verwendet.
Nach dem Abrütteln werden die Flaschen kopfüber in ein Gefrierbad getaucht. Die Hefe und ein Teil des Sektes werden dabei eingefroren. Anschließend kann die Flasche zum Öffnen umgedreht werden, ohne dass das Hefedepot den Sekt wieder eintrübt.
Beim Öffnen wird der entstandene Hefepfropfen durch den Kohlesäuredruck herausgeschleudert. Diesen Vorgang bezeichnet man als Degorgieren.
Da beim Degorgieren immer ein wenig Sekt verloren geht, wird die Flasche mit der Dosage wieder aufgefüllt. Mit dieser kann zugleich der Süßegrad des Sektes bestimmt werden. Anschließend werden die Flaschen mit einem Naturkork verschlossen und zur Sicherung des Korkens mit einem Drahtbügel (Agraffe) versehen. Diese Urform der Sektbereitung macht es möglich, dass jede Flasche unseres Sektes ihre eigene Individualität besitzt. |
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